DV/Feldübung in Silenen

Posted on: Mo., 13.05.2019 - 23:40 By: andrea.echser

Delegiertenversammlung und Feldübung der Samariter in Silenen

Die Delegierten des Kant. Samariterverbandes Uri trafen sich in Silenen. 10 Samariter/innen wurden mit der Henry Dunant Medaille ausgezeichnet. Der Samariterverein Silenen war verantwortlich für die Organisation der Delegiertenversammlung am Freitag und der Feldübung am Samstag.

Zentralpräsidentin Ingrid Oehen persönlich konnte am Freitag 10 Personen zur Verleihung der Henry Dunant Medaille gratulieren. Diese Auszeichnung wird verliehen für 25 Jahr aktive Mitgliedschaft oder verkürzt durch Kaderzugehörigkeit. Ausgezeichnet wurden vom SV Bauen: Marta Walker, SV Bürglen: Sonja Baumann, Priska Gisler, Claudia Nietlispach; SV Erstfeld: Anna Indergand, Edith Infanger, Hanspeter Lusser; SV Isenthal: Annarös Aschwanden; SV Silenen: Andrea Echser; SV Ursern: Gerhard Regli.

An der anschliessenden Delegiertenversammlung durfte Präsident Roli Gamma zahlreiche Vertreter aus den Vereinen, Ehrenmitglieder, Gäste aus den benachbarten Verbänden sowie Kantonale und Regionale Behördenvertreter begrüssen. OK-Präsidentin Andrea Echser stellte den SV Silenen vor und Gemeindepräsident Hermann Epp verlor ein paar charmante Worte über Silenen, Amsteg und Bristen. Natürlich wurde mehrfach das Wahrzeichen der Region, der markante Bristenstock, erwähnt.

Die ordentlichen Geschäfte konnten zügig abgehandelt werden. Sekretärin Vreny Walker hat ihren Rücktritt auf die diesjährige Delegiertenversammlung erklärt. Vreny Walker wurde für ihre jahrelange Tätigkeit zugunsten des Verbandes die verdiente Ehrenmitgliedschaft verliehen. Als neue Sekretärin wurde Sarah Ghenzi gewählt.  

Für die nächste Durchführung des Grossanlassen stellen sich der SV Attinghausen zusammen mit dem SV Seedorf zur Verfügung. Josef Huber vom SV Attinghausen und Michael Gisler vom SV Seedorf stellten ihre Vereine vor und machten bereits jetzt Werbung für das Wochenende vom 15. Und 16. Mai 2020.

Zentralpräsidentin Ingrid Oehen überbringt die Grüsse aus Olten und forderte auf, vorwärts zu schauen und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Diese lässt sich ohnehin nicht mehr ungeschehen machen. Zusammen die Zukunft anpacken und die Veränderungen annehmen und das Beste daraus machen.

Celine Huber vom SRK sowie Gabriela Engeler vom VZSV überbrachten ebenfalls Grüsse und charmante Worte. Präsident Roli Gamma dankte allen Samariterinnen und Samariter für ihr Engagement zugunsten der Allgemeinheit und schloss die Versammlung ab.

Am Samstag fand die schweizweit einzigartige Feldübung statt. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit, aber trotzdem wurde ein interessantes Programm geboten. Ein Team der Ersteinsatzgruppe Mob San His  stellte in 5 Gruppen das Vorgehen bei einem Grossereignis vor. An erster Stelle gibt es vieles zu planen, einrichten und aufteilen. Erst dann kann bei einem Grossereignis gearbeitet werden. Also gilt auch hier: schauen, denken, handeln.

Beim nächsten Posten stellte Danny J. Abel vom Care Team Uri die möglichen Einsatzereignisse vor. Ausserordentliche Ereignisse können ausserordentliche Reaktionen hervorrufen. Die Einsätze sind auf alle Fälle schwierig und zuhören, Verständnis zeigen und einfach da sein scheint ein gutes Rezept zu sein.

Bei den nächsten 4 Posten konnte das Samariterwissen gezeigt werden. Beim Posten Blutstillung hatten alle Teilnehmer ihren Spass. An einem durchlöcherten Feuerwehrschlauch musste in Gruppen das Wasser gestillt werden. Durch Erhöhen des Wasserdrucks wurden die Druckverbände auf die Dichte getestet. Dieser Posten zeichnete sich durch eine gute Gestaltung aus.

Beim Posten Improvisieren mussten 3 verletzten Figuranten erste Hilfe geleistet werden. Dabei wurde ersichtlich, dass beim Wandern ein Samsplint und eine Binde immer gutes Hilfsmaterial sind.

Zum Thema Sauerstoff wusste Franziska Gisler viel zu erzählen. Die Handhabung des Pulsoximeters wurde sehr gut erklärt und auch auf die Gefahren hingewiesen. Auf dem letzten Posten konnte das richtige Beobachten und Ausfüllen des Patienten bzw. des Patientenprotokolls geübt werden.

Der Abschluss des Nachmittags fand mit einer Übungsbesprechung in der Turnhalle statt. Nach einem kurzen Rückblick durch TK-Chef Stefan Gisler forderte Instruktor Toni Jauch die Samariter/innen auf, mehr mit den Patienten zu reden. Insgesamt verteilte der Instruktor aber nur lobende Worte.

Nach dem Nachtessen folgte ein kleiner Showblock durch den Wetterschmöcker Martin Holdener, genannt der Mauser. Er weihte die Samariter/innen ins Geheimnis der Wettervorhersage anhand der gefangenen Mäuse auf. Der Abend klang mit Musik und Tombola aus.